Nachhaltigkeit
Natur spüren. Verantwortung leben.
Wir glauben daran, dass nachhaltiges Handeln nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens sichert.
Unser Einsatz für eine nachhaltige Zukunft
«Nachhaltigkeit gelingt, wenn wir sie gemeinsam leben. Umweltbewusstes Handeln zeigt sich bei uns in jedem Detail, von CO₂-neutraler Heizung über den Schutz unserer Wälder bis hin zum Fokus auf lokale Rohstoffe. Wir messen, planen und handeln kontinuierlich, um die Umwelt zu schonen und gleichzeitig die Qualität unserer Hotels und Restaurants für Gäste und Mitarbeitende langfristig zu sichern.»
Delegate of the Board
Wir sind Swisstainable
Das Schweizer Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable vereint Betriebe und Organisationen entlang des gesamten Tourismussektors und zählt bereits über 2.200 Tourismuseinrichtungen, die Teil der Initiative sind. Mit unserer Teilnahme verpflichten wir uns zu einer kontinuierlichen nachhaltigen Unternehmensentwicklung. In unseren Hotels Reine Victoria, Laudinella und Corvatsch verfolgen wir daher konkrete Massnahmen im Bereich Sustainability und leisten damit einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigen Schweizer Tourismus.
Der St. Moritzersee als Energiequelle
In jedem See steckt wertvolle Wärmeenergie, auch im heimischen St. Moritzersee. Mit einer modernen Wärmepumpe lässt sich ein Teil dieser gespeicherten Energie entziehen und als nachhaltige Heizwärme nutzen. So stellt uns die Natur einen grossen Teil der benötigten Heizenergie praktisch kostenlos zur Verfügung: innovativ, umweltschonend und energiesparend zugleich. Das Ökosystem bleibt dabei vollständig intakt.
Wir nutzen diese Form der Wärmegewinnung in unseren Häusern und haben es so geschafft, alle unsere Gebäude CO₂-neutral zu beheizen.
Vom heimischen Holz zum Interior-Traum
Der gesamte Neubau unserer Apartments, The Suites und The View in der Laudinella wurde konsequent mit Fokus auf regionale, nachhaltige Ressourcen realisiert. Ausschliesslich Graubündner Holz wurde für die Gestaltung der Zimmer verwendet und verantwortungsvoll genutzt. Dabei achten wir darauf, dass der Wald nicht ausgebeutet wird, sondern Teil eines natürlichen Kreislaufs bleibt und sich regenerieren kann. So entsteht Architektur, die Herkunft respektiert und Zukunft ermöglicht.
Über 85 Prozent der Investitionen haben wir in der Region getätigt und damit lokale Wertschöpfung und Materialkreisläufe gestärkt:
- Über 1.000 regionale verbaute Bäume
- Alle Bäume aus einem Umkreis von 100 Kilometern
- 70 % des Stammes wurde verwendet
- Der Rest des Stammes wurde in Pellets oder Pflanzenkohle zum Heizen umgewandelt
- In nur 12 Stunden ist das verbaute Holz rechnerisch wieder nachgewachsen: Pro Jahr wachsen in Graubünden1 Mio. m³ Holz nach, das ergibt pro Stunde 114 m³. Im Ergebnis: 12 Stunden für 1.400 m³ Holz.
Und der Vorteil, den ganz besonders unsere Gäste schätzen: Unsere Zimmer sind hochwertig und alpin eingerichtet mit gemütlichem und modernem Arvenholz aus Graubünden. Der angenehme Duft des Holzes vermittelt sofort ein Gefühl des Wohlbefindens und der Entspannung.
Architektur trifft Energiegewinnung
Mit unserer Erweiterung der Laudinella und dem Anbau der neuen Einheiten haben wir in Zusammenarbeit mit Solarix ein wichtiges Zeichen für nachhaltige Architektur gesetzt. Herzstück des Projekts ist eine integrierte Solarfassade, die effiziente Energiegewinnung mit anspruchsvollem Design verbindet und sich harmonisch in die bestehende Architektur sowie die alpine Landschaft einfügt.
Als eine der ersten grossflächig realisierten Solarfassaden dieser Art in der Schweiz vereint das Projekt innovative Photovoltaik-Technologie mit einer hochwertigen Holzfassade aus regionalem Bündner Holz. Insgesamt wurden mehr als 1.200 m² Fassadenelemente verbaut, davon erzeugen fast 490 m² Solarenergie. Die Anlage produziert jährlich rund 26.800 kWh Strom und spart dabei etwa 7,2 Tonnen CO₂ ein.
Ein eigens entwickelter, warmer Grünton verleiht der Fassade eine elegante, lebendige Optik und vereint Funktionalität und Gestaltung auf höchstem Niveau.
Aus bester Quelle
Unser Leitungswasser beginnt dort, wo die Berge noch unberührt sind. Aus Quellen in Suvretta, Alp Giop, Alp Nova, Chantarella und Blais Glischa fliesst reines Bergquellwasser direkt in unsere Leitungen und damit auch zu Ihnen.
Schonend aufbereitet durch eine moderne Anlage der BWT AQUA AG bleibt seine natürliche Qualität erhalten, frisch, klar und unverfälscht. Auf Einwegflaschen verzichten wir bewusst und setzen auf einen direkten, nachhaltigen Kreislauf.
Kleine Massnahmen mit grosser wirkung im Alltag
Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur in grossen Projekten. Auch im Alltag setzen wir auf zahlreiche Massnahmen, die Ressourcen schonen und einen Beitrag für Umwelt und Region leisten.
LED-Beleuchtung
Energieeffiziente Beleuchtung in allen unseren Häusern.
Bewegungsmelder
Licht nur dort und so lange, wie es wirklich benötigt wird.
Regionale Produkte
Kurze Transportwege & Unterstützung unserer lokalen Lieferanten vor Ort.
Kerzen aus recyceltem Wachs in unseren Restaurants
Für stimmungsvolle Momente mit weniger Ressourcenverbrauch.
Abfalltrennung
Für mehr Recycling und weniger Restmüll.
Schulung für Mitarbeitende zum effizienten Lüften und nachhaltigen Arbeitspraktiken
Gemeinsam ressourcenschonend handeln – jeden Tag.
Kooperationen
Pigna Verde: Dem Borkenkäfer auf der Spur
Die Schweizer Stiftung Pigna Verde engagiert sich für den Schutz und die Aufforstung von Bergwäldern in Graubünden. Und in denen macht es sich einer ganz besonders gemütlich: Der Borkenkäfer. Er gilt als einer der gefährlichsten Schädlinge der Forstwirtschaft, breitet sich aufgrund veränderter Klimabedingungen immer weiter aus und bringt ganze Waldflächen zum Sterben.
Um das zu stoppen, liegen nun alle Hoffnungen auf Zino, Anco, Dyson & Co, alles ausgebildete Spürhunde, die befallene Bäume von Borkenkäfern frühzeitig erkennen, bevor sichtbare Schäden auftreten. Wir haben die Ausbildung zweier Hunde unterstützt, um zum Schutz unserer Wälder beizutragen.
Wellen schlagen
In Partnerschaft mit dem Verein Graubünden Wasser setzen wir uns dafür ein, Wasser als lebenswichtige Ressource erlebbar zu machen – für Einheimische und Gäste.
Was daraus entsteht: Projekte zu Bildung, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur in den Alpen. Ziel ist es, Umweltbewusstsein zu fördern und regionale Wertschöpfung zu unterstützen.